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Jobsuche

Jobportale im Vergleich

Bei der Online-Jobsuche finden Sie Stellen auf Jobportalen, in Metasuchmaschinen und auf den Karriereseiten von Unternehmen. Jobportale veröffentlichen Stellenanzeigen selbst oder zeigen sie auf ihrer Plattform. Metasuchmaschinen durchsuchen mehrere Quellen und zeigen passende Stellenanzeigen gemeinsam an.

Suchen Sie auf mehreren Wegen: Die Bundesagentur für Arbeit bietet eine breite Suche, private Jobbörsen wie StepStone ergänzen sie. Metasuchmaschinen wie Kimeta oder JOBworld zeigen Stellen aus mehreren Quellen in einer Ergebnisliste. Kein einzelner Dienst erfasst alle Stellen. Prüfen Sie interessante Anzeigen direkt beim Arbeitgeber und suchen Sie zusätzlich auf den Karriereseiten passender Unternehmen.

Jobportale und Metasuchmaschinen

Die Dienste unterscheiden sich vor allem darin, woher ihre Stellenanzeigen stammen und welche Zusatzfunktionen sie anbieten. Die folgende Übersicht zeigt, wofür sich die wichtigsten Angebote eignen.

Dienst Geeignet für Was Sie dort finden
Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit Eine breite Suche nach unterschiedlichen Beschäftigungsarten Stellen, Ausbildungsplätze und weitere Angebote; mit einem persönlichen Zugang kommen Funktionen wie gespeicherte Suchen und Benachrichtigungen hinzu.
StepStone Eine ergänzende Suche auf einer privaten Jobbörse Stellen nach Beruf oder Unternehmen sowie Kontofunktionen wie Job-Benachrichtigungen und gespeicherte Bewerbungsunterlagen.
Kimeta Eine Suche über mehrere Quellen hinweg Stellen aus verschiedenen Portalen und nach Anbieterangaben auch von Unternehmensseiten.
JOBworld Ein gebündelter Überblick über mehrere Jobbörsen Eine Suche über verschiedene Quellen und einen E-Mail-Service.
JobRobot Eine Suche mit zusätzlichen Filtern Filter etwa nach Anzeigenalter, Arbeitszeit und Homeoffice.
AMS „alle jobs“ Eine Suche in Österreich Angebote aus mehreren österreichischen Quellen sowie ausgewählte Stellen der deutschen Bundesagentur für Arbeit.

Jobportale im Vergleich

Die Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit eignet sich als Ausgangspunkt, wenn Sie in vielen Berufen und nach verschiedenen Beschäftigungsformen suchen. Sie können die Ergebnisse unter anderem nach Beruf oder Stichwort, Ort und Entfernung eingrenzen. Mit einem persönlichen Zugang können Sie Suchaufträge speichern, Benachrichtigungen erhalten oder ein Bewerberprofil anlegen.

StepStone ergänzt die öffentliche Suche um eine private Jobbörse. Dort können Sie nach Stellen oder Unternehmen suchen. Ein Konto bietet unter anderem personalisierte Empfehlungen und Benachrichtigungen über neue Anzeigen. Die Zahl der angezeigten Stellen ändert sich. Sie sagt allein wenig darüber aus, wie viele Stellen zu Ihnen passen oder noch offen sind.

Das AMS-Angebot „alle jobs“ ist eine passende Anlaufstelle für die Suche in Österreich. Es bündelt nach Angaben des AMS mehrere Quellen, deckt aber nicht zwangsläufig den gesamten Stellenmarkt ab. Prüfen Sie deshalb zusätzlich regionale oder branchenspezifische Angebote und die Karriereseiten österreichischer Arbeitgeber.

Metasuchmaschinen im Vergleich

Metasuchmaschinen durchsuchen mehrere Stellenquellen und führen passende Treffer in einer Ergebnisliste zusammen. Das spart den Wechsel zwischen verschiedenen Jobbörsen. Kimeta gibt an, auch Unternehmensseiten einzubeziehen. JOBworld nennt eine Suche über mehrere Jobbörsen und einen E-Mail-Service. JobRobot bietet Filter für Merkmale wie Anzeigenalter, Teilzeit und Homeoffice.

Die Suchdienste unterscheiden sich bei den erfassten Quellen und Funktionen. Ihre Trefferzahlen lassen sich deshalb nicht direkt miteinander vergleichen. Eine hohe Zahl bedeutet weder, dass alle Anzeigen einzigartig sind, noch dass jede Stelle noch offen ist. Öffnen Sie eine interessante Anzeige und prüfen Sie beim Arbeitgeber, ob sie aktuell ist und wie Sie sich bewerben sollen.

So kombinieren Sie die Suche

Beginnen Sie mit einer breiten Suche bei der Bundesagentur für Arbeit oder einer großen privaten Jobbörse und ergänzen Sie die Suche durch eine Metasuchmaschine, wenn Sie weitere Quellen abdecken möchten. Speichern Sie passende Suchaufträge und richten Sie Benachrichtigungen ein. So müssen Sie nicht bei jedem Besuch dieselben Suchbegriffe neu eingeben.

Suchen Sie außerdem gezielt nach Unternehmen, bei denen Sie arbeiten möchten. Rufen Sie deren Karriereseiten direkt auf und vergleichen Sie dortige Stellen mit den Treffern aus den Jobbörsen. Diese zusätzliche Suche ist sinnvoll, weil kein einzelnes Portal sämtliche Stellenangebote enthält.

Angaben der Anbieter zur Reichweite und zu Stellenzahlen gelten nur für den jeweiligen Zeitpunkt. Die Zahlen ändern sich; außerdem zählen Anbieter Stellen nicht immer auf dieselbe Weise. Für Ihre Entscheidung zählt vor allem, ob die Ergebnisse zu Ihrem Beruf, Ihrem gewünschten Ort und Ihren Anforderungen passen.

Absagen und Ausdauer

Zur Jobsuche gehören Wartezeiten und Absagen. Aus der Absage geht nicht immer hervor, warum das Unternehmen eine andere Person ausgewählt hat. Eine einzelne Absage erlaubt keine allgemeine Einschätzung Ihrer Fähigkeiten. Prüfen Sie, ob die Rückmeldung Ihnen Hinweise für Ihre nächste Bewerbung gibt. Sie können freundlich nach Feedback fragen; Unternehmen nennen jedoch nicht immer konkrete Gründe.

Bleiben Sie bei der Suche dran und passen Sie Ihre Bewerbung an die jeweilige Stelle an. Sie können sich gleichzeitig auf mehrere Stellen bewerben und dabei die Anforderungen der einzelnen Anzeigen berücksichtigen. Wenn Sie nach einer Absage unsicher sind, prüfen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen und die Stellen, nach denen Sie suchen, bevor Sie weitere Bewerbungen verschicken.