Offene Stellen finden: Jobsuche, aktuelle Zahlen und Bewerbungstipps

Offene Stellen finden Sie heute über mehrere Wege: in der Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit, auf allgemeinen und branchenspezifischen Jobportalen, auf den Karriereseiten von Unternehmen, in regionalen Medien und über persönliche Kontakte. Die besten Chancen entstehen, wenn Sie diese Quellen kombinieren und Ihre Suche mit passenden Berufsbezeichnungen, Orten und Arbeitszeitmodellen eingrenzen.

Eine offene Stelle ist ein Arbeitsplatz, den ein Unternehmen oder eine andere Organisation besetzen möchte. Eine Stelle kann intern geplant, bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet oder öffentlich ausgeschrieben sein. Deshalb erscheint nicht jedes freie Beschäftigungsangebot auf jeder Plattform.

Wie viele offene Stellen gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es weiterhin viele freie Arbeitsplätze. Die Nachfrage hat sich gegenüber den besonders starken Jahren jedoch abgeschwächt und unterscheidet sich deutlich nach Beruf, Qualifikation und Region.

Nach der IAB-Stellenerhebung gab es im 1. Quartal 2026 rund 1,15 Millionen offene Stellen. Das waren etwa 105.800 Stellen weniger als im Vorquartal und rund 23.800 weniger als im 1. Quartal 2025. Rund 79 Prozent der erfassten Stellen sollten zum Befragungszeitpunkt sofort besetzt werden.

Diese Zahl beschreibt das geschätzte gesamtwirtschaftliche Volumen offener Stellen. Die Bundesagentur für Arbeit erfasst dagegen vor allem Arbeitsstellen, die Arbeitgeber bei ihr melden. Für Mai 2026 weist das Statistische Bundesamt auf dieser Grundlage rund 642.800 gemeldete Stellen aus.

Die Zahlen lassen sich nicht addieren oder direkt miteinander vergleichen:

  • Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung schätzt die Zahl offener Stellen über eine Befragung von Betrieben.
  • Die Bundesagentur für Arbeit zählt gemeldete Stellen aus ihrem Vermittlungssystem.
  • Jobbörsen zeigen veröffentlichte Anzeigen, die doppelt erscheinen oder bereits vergeben sein können.
  • Eurostat berechnet für internationale Vergleiche den Anteil unbesetzter Stellen an allen besetzten und unbesetzten Stellen.

Deutschland erreichte bei dieser europäischen Vakanzrate im 4. Quartal 2025 einen Wert von 2,8 Prozent. Im 1. Quartal 2026 lag der Wert bei etwa 2,7 Prozent. Damit lag Deutschland weiterhin über dem EU-Wert, zugleich war die Rate gegenüber früheren Zeiträumen rückläufig.

Viele offene Stellen bedeuten deshalb nicht automatisch, dass jede Person schnell eine passende Arbeit findet. Entscheidend sind unter anderem:

  • der erlernte oder angestrebte Beruf,
  • die berufliche Erfahrung,
  • die formale Qualifikation,
  • Deutsch- und weitere Sprachkenntnisse,
  • der Wohnort und die Entfernung zum Arbeitsplatz,
  • das gewünschte Gehalt,
  • die Arbeitszeit und die Bereitschaft zu Schichtarbeit.

In welchen Berufen werden besonders viele Menschen gesucht?

Die Bundesagentur für Arbeit stellte in ihrer Fachkräfteengpassanalyse 2025 in 157 Berufen Engpässe fest. Die Zahl lag unter den Werten für 2024 und 2023, blieb aber auf einem hohen Niveau.

Besonders häufig bestehen Engpässe in folgenden Bereichen:

  • Pflege und Gesundheit,
  • medizinische Berufe,
  • Bau und Handwerk,
  • Berufskraftverkehr,
  • Kinderbetreuung und Erziehung,
  • Sozialarbeit und Sozialpädagogik,
  • ausgewählte technische Berufe,
  • Gastronomie,
  • Planung und Vermessung.

Auch Pflegefachkräfte, medizinische Fachkräfte, Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer, Köchinnen und Köche sowie Erzieherinnen und Erzieher werden in vielen Regionen gesucht.

Ein Engpass erleichtert den Zugang zu einer Stelle jedoch nicht automatisch. Arbeitgeber verlangen je nach Tätigkeit bestimmte Abschlüsse, Berufserfahrung, Schichtbereitschaft oder Sprachkenntnisse. Bei reglementierten Berufen, etwa in der Pflege oder Medizin, muss ein ausländischer Berufsabschluss häufig zunächst anerkannt werden.

Arbeitslosigkeit und offene Stellen können gleichzeitig bestehen. Die angebotenen Arbeitsplätze und die verfügbaren Arbeitskräfte passen dann zum Beispiel hinsichtlich Beruf, Region, Qualifikation, Arbeitszeit oder Lohnniveau nicht zusammen.

Wo finden Sie offene Stellen?

Eine einzelne Stellenbörse bildet den gesamten Arbeitsmarkt nicht ab. Nutzen Sie deshalb mehrere Quellen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit

Die Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit ist eine wichtige zentrale Anlaufstelle. Dort finden Sie Stellen aus vielen Branchen und Regionen sowie Angebote für Ausbildung, Berufseinstieg und Teilzeit.

Die Suche lässt sich unter anderem nach folgenden Kriterien filtern:

  • Beruf oder Suchbegriff,
  • Arbeitsort und Entfernung,
  • Vollzeit oder Teilzeit,
  • Befristung,
  • Beschäftigungsform,
  • Zielgruppe,
  • gewünschtem Eintrittstermin.

Suchaufträge und Benachrichtigungen helfen dabei, neue Angebote regelmäßig zu prüfen. Die Plattform enthält allerdings ebenfalls nicht jede freie Stelle, weil Arbeitgeber ihre Anzeigen nicht verpflichtend dort veröffentlichen.

Allgemeine Jobportale

Allgemeine Stellenbörsen bieten eine große Auswahl und eignen sich für einen ersten Überblick. Ihre Ergebnisse enthalten häufig Anzeigen aus verschiedenen Branchen und Regionen.

Achten Sie bei der Nutzung auf folgende Punkte:

  • Prüfen Sie das Veröffentlichungs- oder Aktualisierungsdatum.
  • Öffnen Sie die vollständige Anzeige des Arbeitgebers.
  • Vergleichen Sie doppelte Angebote.
  • Kontrollieren Sie, ob die Stelle noch auf der Unternehmensseite verfügbar ist.
  • Speichern Sie interessante Angebote sofort, da Anzeigen entfernt werden können.

Viele Portale bieten Suchaufträge per E-Mail an. Diese Funktion spart Zeit, liefert aber nur dann gute Ergebnisse, wenn die Suchbegriffe und Filter passend gewählt sind.

Jobsuchmaschinen und Metasuchmaschinen

Metasuchmaschinen durchsuchen mehrere Stellenbörsen und teilweise auch Unternehmensseiten. Sie eignen sich besonders für den ersten Marktüberblick.

Ihr Vorteil liegt in der breiten Suche. Gleichzeitig erscheinen Angebote häufig mehrfach, und die Filter sind nicht immer so genau wie auf einem spezialisierten Portal. Prüfen Sie deshalb jedes interessante Angebot auf der ursprünglichen Arbeitgeberseite.

Branchenportale

Branchenspezifische Stellenmärkte liefern oft passendere Ergebnisse als allgemeine Portale. Sie konzentrieren sich beispielsweise auf:

  • Pflege und Gesundheit,
  • Gastronomie und Hotellerie,
  • Handwerk und Bau,
  • Logistik,
  • Medien,
  • Wissenschaft,
  • IT,
  • Bildung und Soziales.

Hinweise auf geeignete Portale erhalten Sie bei Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Berufsverbänden, Arbeitgebervereinigungen und Arbeitnehmervertretungen.

Unternehmensseiten

Viele Unternehmen veröffentlichen einzelne Stellen ausschließlich auf ihrer eigenen Website. Das betrifft unter anderem größere Arbeitgeber, Kliniken, Hochschulen, öffentliche Unternehmen und spezialisierte Betriebe.

Erstellen Sie eine Liste mit interessanten Arbeitgebern und prüfen Sie deren Bereiche „Karriere“, „Jobs“ oder „Stellenangebote“. Einige Unternehmen bieten Benachrichtigungen für neue Stellen an.

Eine direkte Kontaktaufnahme lohnt sich auch ohne passende Ausschreibung, wenn Ihr Profil zu einem regelmäßig benötigten Aufgabenbereich passt. Eine kurze Initiativbewerbung sollte konkret erklären, für welche Tätigkeit Sie sich interessieren und welche Erfahrung Sie mitbringen.

Regionale Medien und gedruckte Anzeigen

Tageszeitungen, Fachzeitschriften und regionale Magazine veröffentlichen weiterhin Stellenangebote. Manche Arbeitgeber erreichen damit gezielt Menschen aus einer bestimmten Region oder Branche.

Die Online-Anzeige erscheint bei manchen Medien später als die gedruckte Ausgabe. Prüfen Sie daher bei einer ernsthaften regionalen Jobsuche beide Ausgaben. Zusätzlich lohnt sich ein Blick in die Stellenmärkte kommunaler Einrichtungen, regionaler Kliniken und örtlicher Unternehmen.

Persönliche Kontakte

Ehemalige Kolleginnen und Kollegen, Bekannte, Berufsverbände und Kontakte aus Weiterbildungen kennen manchmal Stellen, bevor sie öffentlich ausgeschrieben werden. Informieren Sie Ihr berufliches Umfeld deshalb konkret über Ihre Suche.

Nennen Sie dabei nicht nur „Ich suche Arbeit“, sondern zum Beispiel:

Ich suche eine Teilzeitstelle im technischen Einkauf im Raum Köln. Ich habe drei Jahre Erfahrung in der Beschaffung und arbeite sicher mit SAP.

Je genauer Ihr Ziel ist, desto leichter können andere Personen passende Hinweise geben.

Angebote in Europa

Wer innerhalb der Europäischen Union arbeiten möchte, findet über EURES Informationen zu Stellenangeboten und zur Arbeitssuche in europäischen Ländern. Internationale Fachkräfte erhalten außerdem über „Make it in Germany“ Hinweise zu Arbeit, Einreise und beruflicher Anerkennung.

So suchen Sie gezielter nach freien Stellen

Eine gute Jobsuche beginnt mit einem klaren Suchprofil. Legen Sie vor der Recherche fest:

  • Welche Tätigkeit suchen Sie?
  • Welche ähnlichen Berufe kommen infrage?
  • In welcher Region möchten Sie arbeiten?
  • Wie weit darf der Arbeitsweg sein?
  • Suchen Sie Vollzeit, Teilzeit oder Schichtarbeit?
  • Welche Qualifikationen müssen erfüllt sein?
  • Welche Anforderungen sind verhandelbar?
  • Ab wann können Sie anfangen?

Verwenden Sie mehrere Berufsbezeichnungen

Unternehmen beschreiben ähnliche Tätigkeiten oft mit unterschiedlichen Titeln. Suchen Sie deshalb mit mehreren Begriffen.

Beispiel Verwaltung:

  • Sachbearbeitung Verwaltung,
  • kaufmännische Fachkraft,
  • Mitarbeiterin oder Mitarbeiter Büroorganisation,
  • Office-Management,
  • Verwaltungsmitarbeit.

Beispiel IT:

  • Systemadministration,
  • IT-Administration,
  • IT-Support,
  • Fachinformatik für Systemintegration,
  • Helpdesk.

Beispiel Pflege:

  • Pflegefachkraft,
  • Pflegefachperson,
  • Gesundheits- und Krankenpflege,
  • Altenpflege,
  • Pflegefachfrau oder Pflegefachmann.

Legen Sie mehrere Suchaufträge an: einen für den Wunschberuf, einen für verwandte Tätigkeiten und einen für einen größeren Umkreis. Für einen Quereinstieg können Sie zusätzlich nach Begriffen wie „Quereinsteiger“, „Einarbeitung“ oder „Berufseinstieg“ suchen.

Bewerten Sie Stellenanzeigen genau

Der Jobtitel allein sagt wenig über die tatsächliche Tätigkeit aus. Prüfen Sie vor einer Bewerbung:

  • Welche Aufgaben gehören zum Arbeitsalltag?
  • Welche Anforderungen sind zwingend?
  • Welche Kenntnisse gelten nur als wünschenswert?
  • Ist die Stelle befristet oder unbefristet?
  • Welche Arbeitszeiten und Schichten sind vorgesehen?
  • Gibt es Homeoffice oder einen festen Arbeitsort?
  • Wird ein Gehalt genannt?
  • Sind Reisen, Rufbereitschaft oder Wochenendarbeit erforderlich?
  • Ist der Arbeitgeber eindeutig erkennbar?
  • Wie und bis wann soll die Bewerbung eingehen?

Markieren Sie Anforderungen in drei Gruppen: erfüllt, teilweise erfüllt und nicht erfüllt. Bewerben Sie sich auch dann, wenn Sie nicht jeden Wunschpunkt erfüllen, sofern Sie die wesentlichen Aufgaben übernehmen können und die zwingenden Voraussetzungen erfüllen.

So verbessern Sie Ihre Bewerbung

Passen Sie Ihre Unterlagen an die konkrete Stelle an. Übernehmen Sie wichtige Begriffe aus der Anzeige nur dort, wo sie zu Ihrer tatsächlichen Erfahrung passen.

Lebenslauf

Ein übersichtlicher tabellarischer Lebenslauf stellt die aktuellste Station zuerst dar. Er sollte insbesondere enthalten:

  • Berufserfahrung,
  • Ausbildung oder Studium,
  • relevante Weiterbildungen,
  • passende Praktika,
  • Sprachkenntnisse,
  • beruflich relevante Software- und Fachkenntnisse.

Für viele Bewerbungen reichen zwei Seiten aus. Entscheidend bleibt, dass die wichtigsten Erfahrungen schnell erkennbar sind. Unpassende Nebenjobs oder sehr alte Angaben müssen den Lebenslauf nicht füllen, wenn sie für die ausgeschriebene Stelle keinen Nutzen haben.

Anschreiben

Ein Anschreiben sollte drei Fragen beantworten:

  1. Warum interessiert Sie diese Stelle?
  2. Welche Erfahrung passt zu den Aufgaben?
  3. Welchen konkreten Beitrag können Sie leisten?

Eine allgemeine Aussage wirkt wenig überzeugend:

Hiermit bewerbe ich mich auf die ausgeschriebene Stelle. Ich bin motiviert und teamfähig.

Konkreter ist folgende Formulierung:

In meiner bisherigen Tätigkeit im Kundenservice bearbeitete ich täglich bis zu 60 Anfragen und dokumentierte die Vorgänge im Ticketsystem. Diese Erfahrung möchte ich in die ausgeschriebene Position im technischen Support einbringen.

Das Beispiel nennt eine überprüfbare Erfahrung und stellt den Bezug zur neuen Tätigkeit her.

Bewerbungsweg und Nachweise

Halten Sie den vom Arbeitgeber gewünschten Bewerbungsweg ein. Wenn ein Online-Formular vorgesehen ist, sollten Sie die Unterlagen dort einreichen. Prüfen Sie vor dem Absenden:

  • Sind alle Pflichtfelder ausgefüllt?
  • Stimmen Kontaktdaten und Dateinamen?
  • Sind Zeugnisse und Nachweise lesbar?
  • Ist der Lebenslauf aktuell?
  • Enthalten die Dateien keine Tippfehler?
  • Haben Sie den richtigen Arbeitgeber und die richtige Stelle genannt?

Offene Stellen für Quereinsteiger

Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger sollten nach Tätigkeiten suchen, bei denen übertragbare Fähigkeiten zählen. Erfahrungen aus Verkauf, Kundenservice, Organisation, Technik oder Pflege lassen sich in manchen Fällen auf andere Aufgaben übertragen.

Achten Sie in Anzeigen auf Hinweise wie:

  • strukturierte Einarbeitung,
  • interne Weiterbildung,
  • Einstieg ohne Branchenerfahrung,
  • erforderliche Grundkenntnisse,
  • Zertifikate, die nachgeholt werden können.

Formale Voraussetzungen bleiben wichtig. Eine Stelle im reglementierten Gesundheitsbereich setzt häufig einen anerkannten Abschluss voraus. Für andere Tätigkeiten entscheiden Arbeitgeber stärker nach Erfahrung, Lernbereitschaft und passenden Grundkenntnissen.

Beschreiben Sie im Lebenslauf nicht nur Ihre frühere Berufsbezeichnung. Nennen Sie konkrete Aufgaben, Ergebnisse und Werkzeuge. Wer aus dem Einzelhandel in den Einkauf wechseln möchte, kann beispielsweise Erfahrung mit Warenbestellung, Lieferantenkontakt, Bestandskontrolle und Warenwirtschaft hervorheben.

Offene Stellen für internationale Bewerber

Internationale Bewerber sollten neben der Stellensuche frühzeitig die formalen Voraussetzungen prüfen. Je nach Beruf und Herkunftsland können folgende Fragen entscheidend sein:

  • Ist eine berufliche Anerkennung erforderlich?
  • Welche Deutschkenntnisse verlangt der Arbeitgeber?
  • Müssen Zeugnisse übersetzt werden?
  • Ist ein Visum oder ein anderer Aufenthaltstitel nötig?
  • Welche Nachweise verlangt die zuständige Stelle?

Bei Pflege, Medizin, Lehramt und anderen reglementierten Berufen gelten besondere Anerkennungsverfahren. Die Anforderungen hängen vom konkreten Beruf und vom zuständigen Verfahren ab.

Die Bundesagentur für Arbeit, EURES und „Make it in Germany“ bieten Informationen für internationale Arbeitssuchende. Eine Beratung hilft, die Reihenfolge von Anerkennung, Sprachkurs, Bewerbung und Einreise zu klären.

Woran erkennen Sie unseriöse Jobangebote?

Prüfen Sie eine Anzeige besonders sorgfältig, wenn sie eine ungewöhnlich hohe Bezahlung ohne passende Qualifikation verspricht. Weitere Warnsignale sind:

  • eine Vorauszahlung für Schulung, Material oder Vermittlung,
  • ein Vertrag ohne vorheriges Gespräch,
  • ausschließlicher Kontakt über private E-Mail-Adressen oder Messenger,
  • ein fehlendes oder nicht nachvollziehbares Impressum,
  • die frühe Forderung nach Ausweiskopie oder Bankdaten,
  • starker Zeitdruck,
  • eine sofortige Einstellung ohne Prüfung Ihrer Kenntnisse.

Überweisen Sie kein Geld, bevor Sie den Arbeitgeber und den Zweck der Zahlung eindeutig geprüft haben. Vergleichen Sie die Kontaktdaten mit der offiziellen Unternehmenswebsite und suchen Sie nach einem nachvollziehbaren Ansprechpartner.

Häufige Fragen zu offenen Stellen

Wo gibt es die meisten offenen Stellen?

Viele offene Stellen gibt es in Pflege und Gesundheit, Bau und Handwerk, Berufskraftverkehr, Erziehung, Sozialarbeit, Gastronomie sowie in ausgewählten technischen Berufen. Die genaue Nachfrage hängt von Region und Qualifikation ab.

Wie finde ich offene Stellen in meiner Nähe?

Suchen Sie in der Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit und auf regionalen Stellenportalen nach Ihrem Wohnort. Legen Sie zusätzlich einen Suchauftrag mit einer realistischen Entfernung fest. Prüfen Sie die Karriereseiten größerer Arbeitgeber in Ihrer Region.

Sind alle Anzeigen in Jobbörsen aktuell?

Nein. Stellenanzeigen können doppelt erscheinen, verzögert entfernt werden oder bereits besetzt sein. Kontrollieren Sie deshalb das Datum, die Unternehmensseite und den Bewerbungsweg.

Wie viele Bewerbungen sind sinnvoll?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Entscheidend sind passende Stellen und sorgfältig angepasste Unterlagen. Bewerben Sie sich regelmäßig auf geeignete Angebote und erweitern Sie Ihre Suche, wenn nach mehreren Wochen nur wenige passende Treffer entstehen.

Was tun, wenn die gewünschte Stelle nicht ausgeschrieben ist?

Prüfen Sie, ob das Unternehmen Initiativbewerbungen akzeptiert. Schreiben Sie eine kurze, konkrete Anfrage an die Personalabteilung oder eine passende Fachabteilung. Beschreiben Sie Ihre gewünschte Tätigkeit, Ihre wichtigsten Erfahrungen und den möglichen Eintrittstermin.

Die passende Strategie für Ihre Jobsuche

Beginnen Sie mit der Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit und einer allgemeinen Stellenbörse. Ergänzen Sie diese Quellen durch passende Branchenportale und die Karriereseiten Ihrer Wunschunternehmen. Nutzen Sie mehrere Berufsbezeichnungen, richten Sie Suchaufträge ein und prüfen Sie neue Anzeigen regelmäßig.

Bewerten Sie jede Stelle anhand der tatsächlichen Aufgaben und Anforderungen. Passen Sie Lebenslauf und Anschreiben an und kontrollieren Sie die Seriosität des Angebots, bevor Sie persönliche Daten übermitteln. So entsteht aus einer unübersichtlichen Suche nach offenen Stellen ein planbarer Weg zur passenden Bewerbung.