Das Bewerbungsdeckblatt

Das Deckblatt ist die erste Seite Ihrer Bewerbungsmappe. Es zeigt Name, angestrebte Position und Kontaktdaten. So sieht die Personalabteilung die wichtigsten Informationen sofort.

Das Deckblatt ist freiwillig. Wenn es sauber gestaltet ist und zu den übrigen Unterlagen passt, verbessert es die Bewerbung. In konservativen Branchen wie Banken oder Verwaltung ist es üblich. In kreativen Berufen können Sie eigene Akzente setzen. Wichtig sind ein professioneller Eindruck und fehlerfreie Angaben.

Wann ein Deckblatt passt

Ob Sie ein Deckblatt beilegen, hängt von der Branche und der Unternehmenskultur ab. In formellen Berufen wie Finanzen, Recht, öffentlicher Dienst oder Industrie gehört ein Deckblatt oft dazu. Dort erwarten Personalverantwortliche eine vollständige, strukturierte Mappe. In Start-ups, Agenturen oder Designbüros zählt ein moderner, persönlicher Auftritt. Ein zu steifes Deckblatt kann dort fehl am Platz wirken.

Wenn Sie unsicher sind, schauen Sie in die Stellenausschreibung. Verlangt das Unternehmen eine bestimmte Reihenfolge der Unterlagen oder eine Online-Bewerbung ohne Anhang, lassen Sie das Deckblatt weg. Bei einer Bewerbung per Post oder PDF-Mappe schadet ein gutes Deckblatt selten. Es ist kein Muss, kann aber den ersten Eindruck verbessern, wenn es sauber und fehlerfrei ist.

Inhalt des Deckblatts

Ein gutes Deckblatt enthält nur die wichtigsten Angaben, übersichtlich angeordnet. Dazu gehören:

  • Ihr vollständiger Name
  • Die Position, auf die Sie sich bewerben
  • Ihre Kontaktdaten: Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse
  • Optional ein professionelles Bewerbungsfoto
  • Ort und Datum der Bewerbung

Manche Bewerber ergänzen Firmenname und Logo. Das ist nur möglich, wenn Sie das Logo sauber und in guter Qualität einfügen können. Ein verpixeltes oder schiefes Logo wirkt nachlässig. Verzichten Sie auf lange Texte. Es ist keine Zusammenfassung Ihres Lebenslaufs, sondern eine Visitenkarte. Die Details zu Ihrem Werdegang stehen im Lebenslauf und im Anschreiben.

Deckblatt gestalten

Das Deckblatt muss stilistisch zum Rest Ihrer Bewerbung passen. Wenn Ihr Lebenslauf eine bestimmte Schriftart, Farbe oder Linienführung hat, übernehmen Sie diese Elemente auf dem Deckblatt. Eine einheitliche Optik zeigt Sorgfalt und Gestaltungsgefühl. Mischen Sie verschiedene Schriftarten oder Farben, wirkt die Mappe unruhig.

Achten Sie auf ausreichend Weißraum. Ein Deckblatt, das bis zum Rand gefüllt ist, wirkt überladen. Setzen Sie die Informationen klar strukturiert ein: Name und Position in der Mitte oder oben, Kontaktdaten unten. Eine dezente Linie oder ein farbiger Akzent kann das Layout gliedern, ohne aufdringlich zu wirken. In kreativen Berufen dürfen Sie mutiger sein: ungewöhnliche Farbkombinationen, grafische Elemente oder eigene Typografie sind dort erlaubt. In konservativen Branchen bleiben Sie besser bei einer schlichten, klaren Gestaltung.

Das Bewerbungsfoto gehört auf das Deckblatt, wenn Sie eines verwenden. Achten Sie darauf, dass das Foto aktuell ist und Sie professionell zeigt. Ein Schnappschuss vom Urlaub oder ein Selfie haben auf dem Deckblatt nichts verloren. Lassen Sie das Foto von einem Fotografen machen oder nutzen Sie eine hochwertige Aufnahme mit neutralem Hintergrund.

Vorlagen finden

Sie müssen nicht bei null anfangen. Viele Textverarbeitungsprogramme bieten kostenlose Vorlagen für Bewerbungsunterlagen an, auch für Deckblätter. In Microsoft Word finden Sie unter "Neu" eine Auswahl an Bewerbungsvorlagen, die Sie direkt anpassen können. Auch Online-Plattformen bieten kostenlose Deckblatt-Vorlagen im Word-Format an. Sie laden die Datei herunter, ersetzen die Platzhalter durch Ihre Daten und passen Farben oder Schriftart an.

Achten Sie beim Anpassen darauf, dass die Vorlage zu Ihrer Branche passt. Eine Vorlage mit verspielten Grafiken passt nicht zu einer Bankbewerbung, eine sehr strenge Vorlage wirkt in einer Kreativagentur langweilig. Prüfen Sie nach dem Ausfüllen, ob alle Elemente sauber ausgerichtet sind und keine Formatierungsfehler auftreten. Kontrollieren Sie auch die Rechtschreibung: Ein Tippfehler fällt sofort auf und macht einen schlechten Eindruck.

Wenn Sie Ihre Bewerbung als PDF verschicken, achten Sie darauf, dass das Deckblatt die erste Seite ist und die weiteren Dokumente in der richtigen Reihenfolge folgen. Benennen Sie die Datei eindeutig, zum Beispiel "Bewerbung_Mustermann_Musterfirma.pdf". So findet die Personalabteilung Ihre Unterlagen schnell wieder.